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Tierkommunikationen- die Seiten der nach Penelope Smith ausgebildeten Tierkommunikator/innen
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Auszug aus Species Link, vierteljährlich erscheinendes Journal von Penelope Smith, Ausgabe 66, April-Juni 2007 Autor: Penelope Smith Übersetzt von Marion Henrich Präsenz üben bzw. präsent sein (diese Übungen sind wesentlicher Bestandteil eines Aufbaukurses 2, Anm. webmaster) Während meiner Ausbildung als Kommunikatorin übten wir viele Stunden lang mit einer anderen Person Präsenz, indem wir uns ihr gegenüber setzten und ansonsten nichts taten. Dies war die grundlegende Vorbereitung darauf, ihr zuzuhören und sie als Kommunikator zu verstehen. Präsent sein bedeutet, nicht an andere Dinge zu denken, sich nicht mental oder körperlich ablenken zu lassen, nicht emotional zu reagieren bzw. nicht irgendetwas anderes zu tun. Wenn wir abgelenkt wurden, liessen wir die Ablenkung durch uns hindurchfließen und brachten uns wieder dazu, lediglich die andere Person anzuschauen, zentriert und geerdet im Hier und Jetzt zu sein.
Durch diese Übung nahmen wir uns selbst besser wahr und erfassten Klienten in ihrer Ganzheit, entwickelten Mitgefühl für ihre Probleme und ihr Wesen. Manchmal entstanden Gefühle der Einheit mit der anderen Person und dem gesamten Universum, begleitet von umfassender liebevoller Akzeptanz, Frieden und einem Gefühl, dass alles gut ist.
Dann setzten wir die Übung fort, indem unser Partner als Coach fungierte, der versuchte, uns von unserem Zustand ruhiger Präsenz abzulenken. Aufgabe des Coachs war es, wunde Punkte, so genannte "Knöpfe" (d.h. Themen oder Verhaltensweisen, die emotionale Reaktionen auslösen) herauszufinden und zu drücken, wobei der Schwierigkeitsgrad nach und nach erhöht wurde, bis wir nicht mehr herausfielen, sondern in der Lage waren, in ruhiger Präsenz zu bleiben und ohne Urteil und Reaktion zuzuhören.
Diese Übung erhöht unsere Fähigkeit, sowohl beruflich wie privat, für eine andere Person, ein Tier oder eine Situation da zu sein, unabhängig davon, was sie gerade vorbringen oder durchleben. An Stelle von Vermeiden, Abstreiten oder Schützen, waren wir in der Lage, einen Raum der Präsenz zu schaffen, für uns selbst und für andere.
Im Zustand der Präsenz kann man fühlen und erfahren (und nicht nur darüber nachdenken), dass alles in Ordnung und nichts anderes als ein Spiel von Energien ist. Angst, Freude, Kummer oder Ärger sind lediglich Energie um uns herum oder in uns. Wir erleben uns als geistige sowie physische Wesen, die von Energie umgeben und durchdrungen sind. Energie ist nicht etwas von uns Getrenntes, das wir bekämpfen müssen. Wir können in ihr treiben wie im Meer, sie kann durch uns hindurchfließen, ohne Schaden anzurichten und wir können das Meer sein.
Ich habe Konsultationen mit Menschen und Tieren durchgeführt, wo es großen Lärm und viel Ablenkung gab, wie zum Beispiel in einem Straßenbahndepot und kein Teilnehmer an dem vom Berater (mir) geführten Präsenzzirkel ließ sich ablenken. Ich hatte schon oft das Gefühl, dass ein Erdbeben oder ein Flugzeugabsturz in unserer Nähe stattfinden könnte und wir trotzdem in der Lage wären, mit dem fortzufahren, was wir gerade taten. Während ich Kurse im Freien hielt, erlebte ich, wie eine Kuh sich in einem Zaun verfing und wie ein am Kurs teilnehmender Hund seinen Körper verließ. Indem wir diese fokussierte Präsenz aufrechterhielten, die alle unsere emotionalen Reaktionen einschloss, waren wir in der Lage, ruhig und ohne Panik mitfühlend und angemessen zu handeln.
Präsent zu sein, versetzt uns in die Lage, klar und ruhig zu denken und zu handeln, wenn erforderlich oder mit Mitgefühl, Würde und Liebe einfach nur zu erleben und zu fühlen, was geschieht. Präsent zu sein, ist eine natürliche, stärkende, transformierende Erfahrung, die uns zu dem Zentrum dessen führt, was wir als Wesen in unserer Ganzheit sind. Indem wir dies in unsere Arbeit einbringen, wird bei anderen, ihre ureigene Heilenergie und zentrierte Präsenz zur Verbesserung ihrer Situation angeregt. Präsent zu sein, trägt bei uns und unseren Klienten zur Klärung bei und fördert persönliches Wachstum, Heilung und die Lösung von Problemen.
Präsent zu sein, ist für mich die Grundlage dafür, telepathische Botschaften akkurat zu empfangen, ohne unsere Ablenkungen, Projektionen, persönliche Themen und Gedanken, die stören und sich mit den Botschaften von Menschen und Tieren vermischen können. Mit jedem Kurs kommen wir zu einer höheren Stufe dieser Praxis.
Wenn wir für andere auf professioneller Ebene bewusst mit Präsenz arbeiten, können Probleme mitfühlend gelöst werden, ohne dass etwas hängen bleibt oder eine negative Wirkung entsteht, es kommt zu einer rundum positiven Seinsentwicklung. Wenn wir wirklich präsent sind, gibt es nichts, wovor wir uns schützen müssten. Wenn in einer Konsultation persönliche Themen hochkommen, gelingt es allein durch das Präsent-Sein in dieser Beratung, diese Themen aufzulösen oder sie beiseite zu stellen. Falls erforderlich, können wir die benötigte Selbsthilfe oder Therapie für unsere ungelösten Themen dann später zu einem uns passenden Zeitpunkt erhalten.
Wunder können geschehen, wenn wir auf hohem Niveau präsent und fähig sind, zu sein anstatt zu reagieren. Ich erinnere mich an eine Sitzung mit einer Frau und ihrem wilden, jungen Hengst. Sie liebte ihr Pferd und sie arbeiteten gut zusammen. Das Pferd hatte jedoch die Angewohnheit, seine Halterin fest zu zwicken, was ihr weh tat und ihr Kummer bereitete.
Ich stand mit ihr neben dem Hengst in seinem Stall. Er teilte mir mit, wie sehr er seine Halterin liebte und dass es sich bei diesem Zwicken um "Liebesbisse" handele, so wie er eine Stute beißen würde. Als ich seine Botschaft weitergab und dabei die Arme bewegte, erfasste der Hengst meine Hand und biss in meine Finger.
Ich versuchte nicht, die Hand wegzuziehen, sondern blieb in der Präsenz und erhielt seine Botschaft. Außerdem hörte ich einen knirschenden Laut der Zähne des Hengstes auf meinen Fingerknochen. Ich erklärte dem Hengst, dass dieser Ausdruck der Liebe eines Pferdes den Menschen Schmerzen bereite und gegenüber seiner Halterin, mir oder einer anderen Person nicht angebracht sei. Er liess meine Hande los. Mir war bewusst, dass meine Finger gebrochen sein könnten. Da ich aber nicht reagiert hatte, Schutz suchte oder wegzog, war kein Schaden entstanden außer dem Abdruck der Zähne auf der Haut, was nicht schmerzte und bald wegging. Der Hengst hat seine Halterin nie mehr gebissen.
Abgesehen von dem Wunder, dass ich nicht verletzt war, habe ich immer wieder erlebt, dass dieser Zustand hoher Präsenz, des Zuhörens und Verstehens viele schwierige Probleme sofort löst, ohne dass weitere Lösungen gefunden werden müssen. Es ist eine Praxis und eine Art des Seins, die uns persönlich und beruflich helfen können, mehr die zu sein, die wir wirklich sind und anderen die Hilfe zu geben, die sie benötigen.
DIE TELEPATHISCHE REISE:
übersetzt von Karina Heuzeroth
Sich allem öffnen Von Penelope Smith, „Species Link“ Frühjahr 2000
Als ich im Oktober `99 in Deutschland einen Basiskurs unterrichtete, offenbarte sich mir der ganze Prozess des Sich-Öffnens für die telepathische Kommunikation und die Entwicklungsphasen, die die Menschen durchlaufen auf dieser Reise, vom Abgetrenntsein zum Einssein.
Wenn sie am Anfang des Lernprozesses, wie Kommunikation mit Tieren funktioniert, stehen, fühlen sie sich gewöhnlich abgetrennt von anderen Arten. Im allgemeinen sehen sie die Tiere abseits von sich selbst, auf eine gewisse Art als Objekt. Sie fühlen, dass sie mit den Tieren nicht kommunizieren können oder wenn, dann nur auf eine sehr begrenzte Art und Weise. Direkte Zwei-Wege-Kommunikation empfinden sie als fremdartig. Sie benutzen ihren Geist für Versuche und um etwas herauszufinden über Tiere, anstatt auf direkte Weise die Gefühle und Gedanken der Tiere zu empfangen. In diesem Stadium hoffen sie, dass sie die telepathische Kommunikation mit Tieren lernen können, aber sind sich im allgemeinen überhaupt nicht sicher, dass es diese Möglichkeit tatsächlich gibt.
Wenn Menschen damit beginnen, sich für die telepathische Übertragung zu öffnen, fühlen sie ihre eigenen Blockierungen, ihre Hemmungen, Einschränkungen, innere Zurückhaltung, Konditionierungen, Angst und unterdrückte Gefühle. In diesem Stadium des Abgetrenntseins projizieren sie oft ihre eigenen Empfindungen und unbewussten Motive auf andere. Sie können so verschlossen in ihren eigenen Abwehrmustern und in ihrer eigenen Identität sein, dass es ihnen sehr schwerfällt, die Empfindungen anderer Menschen und Tiere wirklich zu fühlen oder wahrzunehmen.
Wenn die Menschen auf ihrem Wunsch, kommunizieren zu können, beharren und daran arbeiten, über ihre eigenen Barrieren hinwegzukommen, dann beginnen sie, Teile der echten telepathischen Kommunikation von Tieren zu erhalten. Da sie aber noch unerfahren darin sind, echte telepathische Kommunikation zu erkennen und wie sie sich anfühlt, sind sie sich unsicher, ob sie wirklich die Gedanken und Gefühle der Tiere empfangen haben oder ihre eigenen Projektionen. Während sie dann lernen, ihre Wahrnehmungen anzuerkennen, beginnen sie den Unterschied zwischen echter telepathischer Aufnahme und Beeinflussung durch eigene Projizierung und zwischen ihren eigenen Gedanken und Gefühlen und denen der Tiere zu erfühlen. Die Tiere sind überglücklich und bestätigen durch ihre positiven Reaktionen, dass ihr Mensch sie tatsächlich verstanden hat. So beginnen Menschen zu glauben, dass telepathische Kommunikation tatsächlich geschieht, aber immer noch haben sie Zweifel, wie gut sie selbst dies können.
Etwas telepathisch zu empfangen ist sowohl eine Verbindung durch das Herz (Gefühle) als auch den Kopf (Gedanken). Das Erziehungssystem unserer Kultur erhebt Denken über Fühlen, Kopf über Herz. Anfänglich öffnen sich viele Menschen zuerst dem Denk-Teil der Telepathie. Es mag sein, dass sie telepathische Kommunikation in Form von Gedanken oder verbalen Nachrichten leichter empfangen. Es kann auch sein, dass sie ihre eigenen Gedanken einbringen zusätzlich zu der Kommunikation der Tiere, während sie die Kopf-zu-Kopf-Nachricht übersetzen oder interpretieren.
Wenn sie aber weiter fortfahren, sich zu öffnen, weicher zu werden, zu fühlen, und mehr durch ihr Herz und ihren ganzen Körper empfangen, erhalten sie mehr vom ganzen Spektrum der telepathischen Kommunikation von den Tieren, inklusive ihrer Gefühle und körperlichen Empfindungen. In diesem Stadium kann es ihnen immer noch passieren, dass sie die Kommunikation etwas verzerren, dadurch dass sie das hinzufügen, was sie selbst gerade fühlen. Wie auch immer, wenn sie weiter die Kommunikation weiterhin üben, lernen sie die Klarheit und Einfachheit dessen, was sie von den Tieren erhalten, zu erkennen und zu akzeptieren.
Wenn sie lernen, innerlich mehr zur Ruhe zu kommen und sich den persönlichen Blockierungen oder momentanen Probleme, die im Weg sein können, zu stellen, erhalten sie mehr von der vollständigen und echten Kommunikation der Tiere. Ihre eigenen Widerstände lösen sich auf mit Hilfe der Akzeptanz, der Würdigung und dem Mitgefühl, welche die Tiere uns ständig übermitteln. Sie heilen sich selbst, während sie sich der Kommunikation mehr öffnen. Ihre eigenen Empfangskanäle werden weiter und klarer.
Wenn Lernende weiter fortgeschritten sind durch die Anleitung von Kursen und durch ihre eigene Praxis, lernen sie immer wieder durch Kommunikationen mit anderen Arten und sogar mit ihrer eigenen Art, dass alle Möglichkeiten des Daseins in Ordnung sind, einerlei wie sehr sie sich auch unterscheiden von ihrem eigenen. Wenn sie ihre eigenen, vorher nicht akzeptierten Eigenschaften, oder unbewusste Aspekte ihres Daseins erleben, bewegen sie sich hin zu mehr Offenheit und der Fähigkeit, die anderen als EINS zu fühlen, als EINEN Aspekt von sich selbst.
Das tiefe Mitgefühl, dass die Tiere uns entgegenbringen, hilft uns zu lernen, uns selbst zu akzeptieren wie wir sind. Liebevolles Mitgefühl für andere und sich selbst entsteht. Der Kommunikationskanal wird offen und der Empfang wird einfacher und klarer. Es wird einfacher zu fühlen, was die Tiere fühlen und denken. Die unnatürliche Abtrennung wird weniger und weniger. Die Distanz ist überbrückt. Die Beziehung zu den Tieren geht über in Einheit und tiefstes Verständnis für alles Leben.
In diesem Stadium wissen die Menschen mit Sicherheit, dass die telepathische Kommunikation real ist und sie verstehen mehr von der Natur der Sache. Dann beginnen sie, einen erstaunlichen Zustand zu erleben. Die Kommunikation und die Verbindung erweitern sich zu EINER GEMEINSCHAFT, IN DER ALLE GEDANKEN UND GEFÜHLE EINS SIND. Es ist völlig gleich, wer die Fragen oder die Antworten hervorbringt. DIE EINE WEISHEIT WIRD GEHÖRT UND DIE EINE LIEBE, DIE ALLE GESCHÖFPE EINSCHLIESST, WIRD IN SICH SELBST ERFÜHLT.
Wenn ein Mensch sich all diesem öffnet, wird dies Auswirkungen haben auf die Menschen um ihn herum. Sie werden dieses Wachstum reflektieren und sich ebenfalls mehr öffnen, auch ihren eigenen inneren Heilungsprozessen.
Der sich vertiefende Prozess der telepathischen Kommunikation zeigt uns oft, wo wir feststecken und an unseren Käfigstäben rütteln. Kontinuierliche Arbeit an uns selbst ist nötig, um klar zu werden und die Kanäle des friedlichen Einsseins und tiefer Liebe zu öffnen. Die Tiere ermöglichen uns, diesen erstaunlichen, fröhlichen, aufregenden und abenteuerlichen Weg zu gehen. ............................................................................................................................................................................. übersetzt von Karina Heuzeroth: Am 17.1.2002 wurde Penelope in der „Art Bell Show“
vorgestellt und interviewt, einer Radiosendung, die zu den bekanntesten
in den USA zählt und die von über 500 Radiostationen gesendet wird mit
einem Publikum von 10 – 50 Millionen Zuhörern. Hier schildert sie die
Reaktionen der Öffentlichkeit:
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